Einchecken: Am Vorabend haben wir eingecheckt, obwohl in Zürich Stau war. Ernst hatte 21.3 kg die anderen hatten leichte Taschen zwischen 10 und 15 kg.
Samstag 15.Juli: Hinflug: Abfahrt mit dem Zug um 11 Uhr von Schänis, am Gotthard gibt es gerade 18 km Stau (haha), Ankunft um 12.13 in Kloten. Beim Gate 31(Flug SQ345) hat es sehr viele Leute. Zuerst dürfen die Familien mit Kindern !! Juhu! in den Jumbo einsteigen. Es ist ein riesiges Flugzeug mit 10 Sitzreihen nebeneinander. Jeder Sitzplatz hat einen separaten Monitor mit Video, News, Fluginformationen und Spielen (Michi). Abflug 14.00 Uhr über den Schwarzwald, Wien, Bulgarien, Türkei. Fluggeschwindigkeit 930km/h, Flughöhe 10000müM, Aussentemperatur -50 grad, Distanz nach Singapore 10800km, Flugzeit 11,5 Std,
Im Jumbo der Singapor-Airlines gibt es eine vorzügliche Bedienung. Wie immer bekommt Michi zuerst das Essen und spezielle Spiele und Geschenke zur Begrüssung.
Turbulenzen über dem scharzen Meer, man sah übrigens die Schiffe,
hier wurde das "Mittagessen" (Chicken,rice, cheese, ham and strawberry)
serviert. Mit einem Rückenwind von 120kmh erreichen wir eine
Reisegeschwindigkeit von 1080 kmh. Um 17.00 Uhr MEZ erreichen wir das Festland
der östlichen Türkei und überfliegen das Kurdengebiet Richtung Kaspisches Meer
nördlich von Teheran. Unwirtliches Gebirge mit Ueberschwemmungsspuren. Grüne und
rote "Seen". Phantastische Sicht in der Abendsonne auf das kaspische Meer. Jetzt
ist es in ZH 18 Uhr, hier Ortszeit 21 Uhr und in Singapore bereits Mitternacht,
aber es sind immer noch 7200 km oder 7 Stunden in diesem grossen Lärm hinter dem
Triebwerk zu fliegen. Jetzt überfliegen wir Grosnjy bekannt durch die russischen
Kämpfe. Ein wirklich unwirtliches Land, nur öde Landschaften. Wir sehen
Afghanistan by night und überqueren das Gebirge bei Kabul. Dann wird es Nacht
und es folgt eine herrliche Vollmondnacht. Ueber dem Golf von Bengalen an der
Westseite von China gibt es Tagwache, wegen starken Turbulenzen muss
angeschnallt werden. Es werden wieder die heissen, dampfenden Erfrischungstücher
verteilt. Jetzt 2 Std vor Ankunft fliegen wir auf 11300m mit 50kmh Gegenwind
950kmh Speed to ground. Nach der phantastischen Landung am Morgenum 7 Uhr in
Singapore sehen wir uns in den 3 Std Pause den sehr modernen Flughafen an und
kaufen noch den Uebergangsstecker für 220 V. Dann fliegen wir um 10 Uhr wieder
mit einem Jumbo weiter und haben herrliche Sichte auf die Asiatischen
Inselstaten. Dann gehts über das Meer nach Australien. diesen grossen Kontinent
überflieen wir von 500 km westlich von Darwin quer bus Adelaide im süden. Dabei
sind nur Wüsten zu sehen und hie und da eine Verbindungsstrasse. Sonst wirklich
nichts als riesige öde Landschaften.
Ankunft nach weiteren 9 Std Flug in Melbourne um 17.30Uhr.
Kontaktaufnahme mit dem Natel aus dem Flugzeug mit Kay. Die Immigration will den
Aufenthaltsort wissen, deswegen gibt es ein wenig Trubble. Nach der
Gepäckübernahme treffen wir Kay und Wendy. Die Boys gehen mit Wendy ins Haus,
Ernst und Regula fahren mit Kay zu Josh ins Spital. Wir schlafen alle im Zimmer
von Josh auf sehr engem Raum aber mit ein wenig Organisationsgeschick schaffen
wir es, dass alle liegen und stehen können. Das Frühstück können wir in der
Küche von Kay und Wendy einnehmen.
Montag: Am Morgen fahren wir mit dem Bus (Tageskarte) nach Melbourne auf den 56. Stock eines Hochhauses, wo wir eine herrliche Rundsicht geniessen. Nachher gehen wir ins Aquarium, dort sehen wir in einem Glas-Tunnel die Haie unter Wasser. Sie werden gerade gefüttert. Am Abend gibts es im Spital eine kleine Party mit Pizza bei Josh and Jane his girlfriend.
Dienstag: Am Morgen fahren wir mit Kay nach Ballarat in die Goldgräberstadt. Ballarat ist ein sehr kalter Ort, da ein kalter Wind weht. Michi findet einen Splitter Gold beim Goldwaschen. Abends gehen wir ins Vergnügungsviertel Crown. Die Boys können hier gamen und sich amüsieren.
Mittwoch: Am Morgen fahren wir 1 Std nach Süden zu Jenny and Glenn in eine kleine Farm mit Hühnern, 100 Enten, 2 Pferde und eine Gans, Frank. Das Haus ist eingeschossig und hat etwa 10 Zimmer und ist sehr modern eingerichtet wie z.B. Gegensprechanlage in den Zimmern, Eismaschine, Tennisplatz, Weiher etc.
Donnerstag: Healesville Zoo mit Jenny, Nachtessen bei Kay
Freitag: Kay and Wendy bringen uns mit zwei Autos zum Flughafen. Abflug um 10.00 Uhr mit Ansett nach Sydney. Bezug vom 4,5 Zi-Appartement, mit Stube, Küche, Ess- 3 Schlafzimmer und zwei Bäder. Es sollte 205 kosten, der Manager verlangt aber 300 pro Nacht. Wir machen einen Marsch in die Stadt auf einem Umweg, da wir die Transportmöglichkeiten noch nicht kennen, mit der Fähre fahren wir an der Oper vorbei unter der Harbourbridge hindurch nach Garling Harbour, Fahrt mit der Monorail und ein langer Rückmarsch zum Hotel.
Samstag 22.Juli: Ausschlafen, Ernst geht Einkaufen und ins Internet-Cafe. Stadt mit Paddys Market. Abend findet ein Australien Football-Game zwischen Sydney (Swans) und Kangaroos statt. Es herrscht im vollen Stadion eine tolle Stimmung. Den Heimweg erleichtern wir uns mit einem Taxi.
Sonntag: Heute
besichtigen wir mit dem Zug oder halb U-Bahn den Olympiapark.Im Australia-
Stadion für 100'000 Besucher findet ein Rugbymatch zwischen Bulldogs und Dragons
statt. Es ist beeindruckend welche Grösse diese Anlagen haben. Das Aquacenter
ist leider gescchlossen, wegen den Vorbereitungen für die Olympiade. Rundherum
sind alle Infrastrukturen, wie Aufwärmcenter, Handball, Leichtathletik und
Bahnhof.
Auf
dem Rückweg gehen wir nochmals an den Paddy's Market und an den Darling
Harbour. Am Abend gehen wir ein
Bier trinken, Ion einem BYO (Bring your oun) Restaurant erwarten sie von uns die
Bestellung von einem Nachtessen.
Montag: Die Prognosen deuteten auf schlechtes Wetter hin, stattdessen werden wir an diesem herrlichen Morgen durch freilebende Kakadus vor dem Schlafzimmer geweckt. Die Boys gehen ins SEGA-World. Regula und Ernst fahren mit dem Zug über die Harbourbridge und spazieren zurück über die City, Park ins Operahouse. Abends treffen wir uns in Darling Harbour und gehen thailändisch essen.
Dienstag: Das sehr schöne Wetter lockt uns ein letztes Mal in die Stadt. von der Darling Harbour fahren wir mit dem Schiff bei herrlicher Frühlingssonne um den Hafen zur Oper. Die Boys gehen noch ins IMAX, Michael kommt mit uns in die Wohnung. Ernst geht noch in ein Internetcafe.
Mittwoch: Am Morgen
erhalten wir eine neue Rechnung, die von Kay von 150% auf 100% runtergehandelt
worden war, dann holt uns ein Taxi ab und bringt uns zum Domestic-Flughafen in
Sydney. Ernst telefoniert mit dem Hertz-Mietdepot und kündigt die Abholung an.
Ein herrlicher Flug mit einer Boing 737 lässt uns ein letztes Mal die Skiline
von Sydney bewundern. Nach 1.5.Std Flug landen wir in Brisbane und nach 5
Minuten mit dem Taxibus erreichen wir den Campervan. Es ist ein sehr geräumiger
ISUZU-Transporter mit Automatic-Schaltung. Es folgt eine einstündige Instruktion
von Dusche, Kochherd, Backofen, Mikrowelle, Klimaanlage, Fernseher, Kühlschrank
etc. Es sind 6 Betten vorhanden 4 Betten werden in eine Couch und einen Tisch
umgewandelt. Es gibt je eine Klimaanlage für den Fahrgastraum und für den
Wohnraum. Danach fahren wir eine Stunde Richtung Süden zur Gold Coast an einen
4-Stern Campingplatz am Meer. Es kostet AU$ 35 pro Nacht inkl. Strom und Wasser.
Zuerst muss in einem Wollwourth der
Kühlschrank gefüllt werden, danach essen wir in einem Pizzahut Z'Nacht.
Donnerstag: Heute regnet es. Nach dem Frühstück fahren wir in südliche Richtung. Im Hummidite Sanctuary sehen wir alle australischen Tiere. Die Kängurus sind frei und können gestreichelt werden. Am Abend findet die Papageienfütterung statt. Sie trinken die Milch aus der Hand und landen und sch... auf die Köpfe.
Freitag: Heute gehen wir ins Mouvieworld. Neben den zwei Bahnen (Looping und Kanu) gibt e viele interessante Shows. Samstag: Seaworld: gleiche Bahn wie im Gardaland coole Wassersportstunteshow, 35 Delphine, krasse Wasserrutsche, Haie im Aquarium.
Sonntag: Dreamworld: lange Wartezeiten, Rüttelbahn, Free Fall Tower (Schmutzige Hosen), Beschleunigungsbahn
Abends fahren wir endlich Richtung Norden an unserem Ausgangspunkt Brisbane vorbei auf dem M1 Highway, der hier noch 3- bis 4-spurig ist. Nach einer Stunde wechselt der Highway zu einer 1-spurigen Überlandstrasse mit Buckeln etc. Mit leerem Tank müssen wir auf einer sehr abgelegenen Tankstelle auffüllen, da der Wagen mehr als 20 Liter auf 100km verbraucht, resp. der Tank vermutlich nicht voll war. Tief in der Nacht kommen wir in Hervea Bay an und finden noch einen offenen Campingplatz. Dort können wir den Ausflug für den Montag buchen.
Montag: Fraser Island: mit dem Bus werden wir abgeholt und mit der Fähre auf die grösste Sandinsel geführt. Dort steigen wir in einen geländegängigen Allradbus um und fahren auf schalen Waldwegen mit 50 cm hohen Sandspuren durch den tropischen Regenwald. Der Fahrer erklärt alle Tannen und Bäume, die zum Teil mehrere hundert Jahre alt sind. auf der anderen Seite der Insel angekommen, gibt es in einem Urwaldrestaurant Z'Mittag. Danach kommt der Höhepunkt. Die Fahrt führt an der Küste entlang nach Norden. Der riesige Sandstrand ist so breit, dass sie als Highway klassiert ist, und sich auf eine Länge von 75 Meilen erstreckt. Unterwegs sehen wir ein Schiffswrack aus den 30er Jahren.
Abends besucht uns ein ausgewanderter Deutscher und erzählt von sich und von Australien.
Dienstag, 1. Aug: Heute ist Reisetag. In Bundaberg besuchen wir eine Führung durch die Rum-Destillerie und anschliessend sehen wir noch die Handschnitzerei von Schmeiders (bei der Einwanderung soll der Beamte das n mit m geschrieben haben). Nachher gehts durch Zuckerrohrfelder hindurch nach Norden. Der geerntete Zuckerrohr wird mit Schmalspureisenbahnen direkt vom Feld in die Zuckerfabrik geführt Zur Abwechslung setzt sich Regula ans Steuer. Das Temperament wird aber nach bereits 5 Minuten durch die Polizei gebremst. Sie hatte bei 60 innerort auf dem Highway 82 drauf. Ich zeige ihm den CH-Führerschein von Regula und von meinem internationalen nur die Vorderseite. Die massive Überschreitung der Limite hätte 130 Dollar und eine Verzeigung in der Schweiz gekostet. Aber der junge Polizist hatte Erbarmen mit der jungen Mutter aus der Schweiz und liess uns plötzlich laufen und verschwand.
Abends campen wir nach Einweisung von Andre in Rockhamton.
Mittwoch: Fahrt nach Mackay. Dort finden wir einen tollen Platz am Meer. Er liegt neben dem Airport, es gibt aber keinen Flugbetrieb. Nach dem Bad im Meer warmen Meer aber bei kühlem Wind findet Patrick viele Kokosnüsse, die er von den Palmen schiesst. Sir sind etwas klein aber nach dem Mühsamen Öffnen doch essbar. Abends Einkauf im Shoppingcenter in Mackay, das 4x so gross wie das Seedammcenter ist. Danach gibt es Regen.
Donnerstag 3.Aug: Am frühen Morgen bewundern wir die Ebbe denn wir können 1 km ins Meer hinaus spazieren. Danach fahren wir nach Airliebeach und buchen für 3 Tage am Meer.
Freitag: Heute folgt der Höhepunkt. Mit dem Schnellboot fahren wir ins Barrier-Reef hinaus.
Samstag: Mit dem Jetski können wir im Meer herumkurven, Andre und Michael können als Kinder in Begleitung fahren. Es gelingt ihnen den Vater "abzuladen". Am Nachmittag mieten wir einen grösseren Katamaran für 3 Personen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kriegen wir das Ding doch noch in den Griff und können gegen den Wind wenden und so im offenen Meer herumsegeln. Andre bedient das Fock- und Patrick das Hauptsegel, Ernst ist am Ruder und gibt die Kommandos. Nach fast einer Stunde kommt vom Land her ein Sturm mit starkem Regen, es gelingt uns in die Bucht zu fliehen.
Sonntag 6.Aug: Von Airliebeach fahren wir, da es bewölkt ist, nach Norden weiter. Stop in Townsville. Strandbesichtigung, wir bewundern die wundervolle Strandanlage. Am Abend stellen wir am Camper einen Plattfuss fest.
Montag: Am Morgen benachrichtigen wir den Roadservice, da wir mit unserem kleinen defekten Jack (Wagenheber) die hintere Achse nicht heben können. Nach langem Suchen findet er uns und wechselt mit Patrick das hintere Zwillingsrad. Er gibt uns die Adresse für die Reparatur vom Pneu und der Handbremse, letztere kann aber erst innerhalb von Tagen repariert werden, so geben wir am späten Mittag die Übung auf und fahren an den Strand wo wir an den Trödlermarkt gehen.
Dienstag: Heute folgt die lange Fahrt nach Cairns, die 5 kurzweilige Stunden dauert. Unterwegs besichtigen wir das Zuckermuseum. In einem kräftigen Tropenregen achtet der Vordermann mit seinem Truck zu spät auf einen Traktor auf dem Highway und ich kann den Crash nur mit einer Vollbemsung vermeiden. durch das Schleudern geht eine Sirupflasche, die auf dem Kleidergestell deponiert war, zu Bruch. Regula gerät in eine Putzaktion.
Mittwoch: Cairns: mit dem Skyrail fahren wir nach Kuranda, wo die Aboriginals vermarktet werden. Im Regenwald sind Verkaufstände an Fressbuden gereiht und alles was irgendwie mit einem Ureinwohner zu tun hat wird den Touristen angedreht, wirklich eine Schande. Zurück fahren wir mit dem Kurandabähnli, einer alten Eisenbahn über viele Tunnels und Brücken.
Donnerstag: Patrick geht am Morgen Bungy-jumpen und am Nachmittag macht er einen Fallschirmsprung aus 10'000 Fuss mit einem Tandemfallschirm. Unterdessen besuchen wir das Aboriginalmuseum in Cairns mit den vielen Vorstellungen wie Filme, Speer- und Bumerangwerfen. Am Abend holen wir die Fotos vom Bungyjump in der Stadt ab und trinken noch einen Schlummertrunk.
Freitag, Samstag 12.Aug: Um 9 Uhr checken wir in Cairns ein und geben nachher den Camper ab. Von Hertz werden wir an den Flughafen gefahren. Um 11,30Uhr heben wir mit einem A-310-300 von Australien ab und haben einen herrlichen 6-stündigen Flug über die asiatischen Inseln. Landung in Singapore und Stadtrundfahrt mit Bus und Boot. Es ist sehr heiss und schwül, ohne Klimaanlage halten wir es kaum aus. Wir essen im Flughafen etwas und schlagen die Zeit tot. Um 23.00 boarden wir ein und werden unüblich mit dem Bus zum Jumbo auf dem Flugfeld geführt. Es folgt eine sehr lange Nacht über dem Meer und der Südspitze von Indien nach Saudiarabien nach Syrien, Türkei nach Zürich wo wir um 06.15 landen und mit dem Zug nach Hause fahren.